Endocannabinoid-System – Was ist das?

  Bei der Erforschung der Wirkungsweise sowie der Effekte von Cannabis haben Wissenschaftler das sogenannte Endocannabinoid-System im menschlichen Körper entdeckt. Dieses System ist ein Netzwerk aus Rezeptoren, welches durch Cannabinoide stimuliert wird und damit verschiedene Prozesse im Körper aktiviert. Dabei binden Cannabinoide insbesondere an die sogenannten CB1- sowie CB2-Rezeptoren. CB1-Rezeptoren stehen überwiegend in Verbindung mit der Aktivierung und Koordination von Bewegungen. Auch kognitive Fähigkeiten wie Denken und das Erinnerungsvermögen, aber auch Schmerzempfinden, Emotionen oder Appetit werden von dieser Rezeptorart beeinflusst. CB2-Rezeptoren nehmen besonders Einfluss auf das Immunsystem und die Wahrnehmung von Schmerzen. Die meisten der beiden Rezeptorarten sind im Gehirn lokalisiert. Sie sind aber auch unter anderem im Nervensystem, in Organen oder im Gewebe zu finden. Früher nahm man an, dass Cannabidiol direkt an CB2-Rezeptoren bindet und damit direkte Auswirkungen auf den menschlichen Körper hat. Der aktuelle Stand der Forschungen geht heute allerdings von einer anderen Wirkungsweise aus. Nach neuesten Erkenntnissen hat Cannabidiol nur einen indirekten Einfluss auf den Körper, in dem es die Nutzung von körpereigenen Cannabinoiden anregt und damit zu den bekannten Wirkungen führt. Allgemein ist das Endocannabinoid-System aber noch wenig erforscht, so dass noch keine endgültigen Aussagen darüber getroffen werden können. Der aktuelle Forschungsstand deutet aber eindeutig darauf hin, dass das Endocannabinoid-System einer der wichtigsten physiologischen Systeme darstellt, da es maßgeblich zur Erhaltung und Erreichung einer guten Gesundheit beiträgt.

Körperliches Gleichgewicht – Wie trägt CBD Öl dazu bei?

Das größte Ziel für den menschlichen Körper ist es, ein inneres Gleichgewicht herzustellen. Erst durch eine innere Balance fühlen sich Menschen gesund, haben ein gutes Wohlbefinden und können so ihren Alltag meistern. In der Medizin wird dieser angestrebte Zustand des Körpers bzw. die Aufrechterhaltung von diesem als Homöostase bezeichnet. Das sogenannte Endocannabinoid-System trägt maßgeblich zur Herstellung dieser Homöostase bei. Das System stellt ein Netzwerk aus Rezeptoren dar, welche in verschiedenen Stellen des Körpers wie beispielsweise im Gehirn, im Nervensystem oder auch im Verdauungstrakt lokalisiert sind. Durch diese Rezeptoren werden verschiedene physiologische Prozesse unterstützt und eine Regulation des Körpers durch eine Art „drahtlose“ Verbindung ermöglicht. So kann ein Gleichgewicht im Körper hergestellt werden. Zu den Hauptaufgaben des endogenen Cannabinoid-Systems gehören:

  • Neuroprotektion (Schutz vor dem Absterben von Nervenzellen)
  • Stress-Regeneration
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Homöostatische Regulierung
Das System beeinflusst damit verschiedene Funktionsweisen des Körpers wie zum Beispiel die Wahrnehmung von Schmerz, das Empfinden von Emotionen, Appetit sowie Verdauung, Erinnerungsvermögen, Motorik, Schlaf und das Immunsystem. Alle diese Prozesse beeinflussen das Gleichgewicht im Körper und sorgen bei guter Regulation demnach für eine innere Balance.

Regulation physiologischer Prozesse durch CBD Öl

Doch wie genau trägt CBD-Öl zur Regulierung des inneren Gleichgewichts bei? CBD-Öl beinhaltet wie der Name schon verrät Cannabidiol, welches einer der wichtigsten Phytocannabinoide der Hanfpflanze darstellt. Dieser Bestandteil kann die sogenannten CB1- und CB2-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems im menschlichen Körper stimulieren, da es den körpereigenen Cannabinoiden strukturell ähnelt. Dabei wirkt es sich unter anderen auf den pH-Wert im Blut, das Schmerzempfinden, das Erinnerungsvermögen sowie auf das Immunsystem aus. Cannabidiol-Öl regt den Körper also an, sich bei einem Ungleichgewicht selbst zu regulieren. Die Anwendung von CBD-Ölen ist demnach besonders im Falle von Krankheiten, Schmerzen oder anderen Beschwerden ratsam, um die innere Balance des Körpers wiederherzustellen.