Cannabidiol-Öl ist in der letzten Zeit immer populärer geworden. Von vielen Menschen wird es mit einer Droge gleichgesetzt, von welcher lieber die Finger gelassen werden sollte. Der Grund dafür ist, dass CBD-Öl aus Hanfpflanzen gewonnen wird. Vielen ist bekannt, dass aus diesen auch Marihuana oder Haschisch hergestellt werden können, welche beim Konsum ihre rauschende Wirkung im menschlichen Körper entfalten. Der Satz „Cannabidiol-Öle stammen aus Hanfpflanzen und sind damit Drogen“ hat damit also seine Berechtigung – oder nicht? Vorneweg sollte schon einmal geklärt werden, dass der Umgang mit CBD-Ölen weder eine berauschende Wirkung hat noch zu einem sogenannten „High“ führt. Die Anwendung oder auch die Einnahme verfolgt viel mehr gesundheitliche Gründe. Was CBD-Öle aber genau sind und für was diese gut sind, soll im Folgenden näher erläutert werden.

Herkunft von Cannabidiol-Öl

CBD wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Hanfpflanzen (Cannabis) werden irrtümlicherweise oftmals mit den berauschenden Drogen Marihuana oder Haschisch gleichgesetzt. Diese beiden Substanzen werden jedoch lediglich aus Bestandteilen von Cannabis hergestellt und liegen nicht in natürlicher Art und Weise vor. Des Weiteren existiert eine Vielzahl von Hanfsorten. Cannabidiol-Öl wird dabei aus der weiblichen Form des sogenannten Nutzhanfs hergestellt und hat außer dem Ursprung „Hanfpflanze“ keinerlei weitere Verbindung zu den oben genannten Drogen. Eine speziell gezüchtete Sorte ist die Hanfpflanze mit dem Namen Cannabis Sativa. Sie weist den höchsten CBD-Anteil auf und wird deswegen überwiegend für die Herstellung von CBD-Öl herangezogen. Cannabidiol-Öl liegt nicht in natürlicher Art und Weise in den Pflanzen vor, sondern muss industriell hergestellt werden. Dabei kommt das CO2-Extraktionsverfahren zum Einsatz. In schonender und effizienter Weise wird dabei die gewünschte Substanz aus der Hanfpflanze gelöst und mittels weiterer Prozesse wie beispielsweise der Erhitzung verarbeitet. Am Ende hat man auf diesem Weg die natürliche Form des Cannabidiols in eine aktive und potentiell wirkungsvollere Form umgewandelt. Dieses CBD-Öl wird schließlich zum Beispiel mit Kokosnussöl weiter angereichert, um den Wirkungsgrad und die Qualität noch weiter zu verbessern. Zu den Inhaltsstoffen gehören so am Ende nicht nur das verarbeitete Cannabidiol, sondern auch Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, diverse Vitamine wie das Vitamin E, Gamma-Linolensäure und viele weitere nützliche Mineralstoffe.

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Einsatzbereich von CBD-Öl

Doch für was genau sollte das CBD-Öl eingesetzt werden und was erhofft man sich von dieser Anwendung? Durch einige Forschungsergebnisse sowie persönliche Erfahrungsberichte konnte bereits die positive Wirkung von Cannabidiol-Ölen auf den Körper bestätigt werden. Man geht außerdem von vielen weiteren positiven Effekten aus, welche es in der Zukunft noch zu untersuchen gilt. Die besonderen Eigenschaften des CBD-Öls wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd, antibakterielle wie auch antiemetische. Bei Krankheiten kann das Öl demnach sehr unterstützend wirken und zur Heilung beitragen.

CBD-Öl gegen Schlafprobleme, Stress und Überbelastung

Viele Menschen leiden unter Einschlaf- sowie Durchschlafproblemen. Leistungen, welche in der Arbeit oder im Haushalt erbracht werden müssen, können aufgrund von Energiemangel nicht länger erzielt werden. Durch die Inhaltsstoffe des CBD-Öls kann diesen Problemen entgegengewirkt werden. Das Öl erhöht bei einer höheren Dosierung die Müdigkeit. Es besitzt außerdem eine generell beruhigende Wirkung, welche bei Stress und Überlastung unterstützen kann.

Prävention von Diabetes mittels CBD-Ölen

Mithilfe von Studien an Mäusen konnte man bereits die präventive Wirkung von Cannabidiol-Öl gegen Diabetes bestätigen. Man verabreichte dabei Mäusen mit Übergewicht Cannabidiol. Über einen längeren Zeitraum beobachtete man, dass sie nicht an Diabetes erkrankten, obwohl dies durch das Fressverhalten und das Übergewicht sehr wahrscheinlich war. In einer anderen Gruppe von Mäusen ohne CBD-Verabreichung bekam dagegen die überwiegende Anzahl Diabetes.

Cannabidiol-Öle gegen Asthma und Allergien

Durch die Anwendung und Einnahme von Cannabidiol-Ölen wird das Immunsystem angeregt und eigene Abwehrkräfte werden gestärkt. Durch diesen Effekt kann Asthma entgegengewirkt werden, da dies oft auf ein fehlgesteuertes Immunsystem zurückzuführen ist. Menschen mit Allergien können ebenfalls von einem solchen gestärkten Immunsystem profitieren.

CBD-Öl zur Behandlung von Akne und anderen Hauterkrankungen

Viele Personen leiden während der Pubertät aber auch darüber hinaus an Akne. CBD-Öle wirken entzündungshemmend sowie antibakteriell und können deswegen zur Bekämpfung von Akne, Unreinheiten wie zum Beispiel Mitessern und anderen Hauterkrankungen beitragen. Zusätzlich wird bei der Anwendung der Fettgehalt der Haut reduziert, was ebenfalls förderlich ist.

Cannabidiol-Öl gegen AbhängigkeitCannabidiol-Öl gegen Abhängigkeit

CBD-Öl kann gegen diverse Abhängigkeiten unterstützend wirken. So konnte bereits eine förderliche Wirkung bei einem Entzug von THC wie auch bei Nikotin beobachtet werden. In einer Studie sollten 12 Raucher CBD inhalieren, wenn sie den Drang nach einer Zigarette spürten, während die anderen 12 Teilnehmer (ebenfalls Raucher) lediglich Placebos erhielten. In der Gruppe, welche Cannabidiol zu sich nahm, verspürten viel weniger Lust auf Zigaretten und die Anzahl der gerauchten Zigaretten reduzierte sich um ca. 40 %. In der Placebo-Bedingung änderte sich im Rauchverhalten nichts.

Der Einsatz von CBD-Öl bei anderen Erkrankungen

Die oben genannten Punkte sind nur Beispiele dafür, bei welchen Erkrankungen CBD-Öle hilfreich sind. Darüber hinaus gibt es Studien und Beobachtungen darüber, dass der Einsatz auch bei weiteren Krankheiten förderlich ist. So können auch Menschen mit Krebserkrankung, Alzheimer, Rheuma oder Epilepsie von den Ölen profitieren. Auch Arthrose, BSM oder Nervenerkrankungen können mit der Anwendung verbessert werden. Linderung oder gar Heilung können aber auch bei einer Vielzahl anderer Erkrankungen erzielt werden.

Fazit zu CBD-Ölen

Das aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnene Cannabidiol erwies sich bereits bei einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen als besonders nützlich. In vielen Studien aber auch in persönlichen Erfahrungsberichten konnten positive Wirkungsweisen bei Schmerzen und anderen Beschwerden bestätigt werden. Damit kann man CBD-Öle als wahre Multitalente hinsichtlich der Bekämpfung von Krankheiten ansehen. Da eine berauschende sowie psychoaktive Wirkung ausbleibt und eine Überdosierung unmöglich ist, sollten Cannabidiol-Öle weiter erforscht werden, um das Anwendungsspektrum wissenschaftlich fundierte weiter ausbauen zu können und eventuell eine Anerkennung als Arzneimittel zu bewirken.